Millionenstadt Bombay, Staatssprache Hindi, 94 Krankenhausbetten für je 100.000 Einwohner, Informationstechnologie, Teppichmanufakturen, mittlere Analphabetenrate von 47,8% - blitzlichter des Millionenstaates Indiens, in dem sich das Vorstellprojekt für die Dreikönigsaktion 2002 befindet.
Wie leben die menschen in Indien, wie schaut ihr Alltag aus, mit welchen Problemen werden si konfrontiert?.
Die vorliegende Gruppenstunde möchte euch einfach einen kleinen Einblick in ein großes Land mit unzähligen Facetten geben, wobei verschiedene Themenbereiche angeschnitten werden, die ihr dann nach eurem Gefühl auch weiter vertiefen könnt.
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Material:
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Aus einem alten Bettuch, das du zerschneiden darfst, kannst du eine Saribahn herstellen, zur Einstimmung könnt ihr auch indische Musik im Hintergrund spielen.



Tipp:
Indische Saris erstrahlen meist in den buntesten Farben, oft werden auch Muster eingewebt. Auch ihr könnt eure Stoffröcke mit Batikfarben bunt einfärben.
Übrigens tragen in Südindien auch viele Männer Röcke, die auch aus einer handgewebten Stoffbahn und um die Taille gebunden werden.
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Geht man in Indien durch die Straßen, so muß man immer wieder die schönen, bunten Saris der Frauen bewundern. Es gibt Saris in vielen verschiedenen Farben und Mustern. Inder sagen oft voller Stolz: "In Indien gibt es keine zwei gleichen Saris." Denn die Saribahnen werden oft handgewebt. Sie geraten deshalb immer etwas anders.
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Indien ist - nicht allein wegen seiner Größe - der Staat mit den meisten arbeitenden Kindern, wobei die Mädchen meist früher anfangen zu arbeiten un dabei auch schlechter bezahlt werden. Somit wird der Alltag vieler Kinder schon früh durch Arbeit in der Landwirtschaft, in Teppichmanufakturen oder bei der Streichholz- und Feuerwerksherstellung bestimmt, eine angemessene Schulbildung ist für viele Kinder nicht möglich. Wie schaut im Gegensatz dazu der Alltag für ein Kind in Südtirol aus, welche Arbeiten muß es wohl verrichten?
Material:
Nehmt ein großes Plakat, auf dem ihr in die Mitte den namen unseres indischen Mädchens "Chandani" schreibt, auf ein zweites Plakat könnt ihr einen Namen aus eurer Jungschargruppe schreiben. Ihr könnt jetzt beide Plakate mit euren Zeichnungen, Igeen, Gedanken füllen, wobei es um den Unterschied im Leben der beiden Kinder geht. Folgende Impulse können euch weiterhelfen:
Jedes Land hat nicht nur seine eigene Kultur, religion und Sprache, sondern vor allem auch seine typische Küche. Die Vielfältigkeit der indischen Landschaft spiegelt sich auch in Ess- und Kochgewohnheiten wieder, die Bengalen kennen zum Beispiel über 2.000 Fischrezepte. Ein weiteres Kennzeichen der indischen Küche sind die vielen Gewürze, vor allem Curry, wobei dies kein eigenes Gewürz ist, sondern einfach eine Gewürzmischung aus vielen verschiedenen Gewürzen.
In Indien sind sehr viele Menschen Vegetarier, d.h. sie essen kein Fleisch, entweder weil sie es eklig finden oder weil es ihnen auch ihre Kaste verbietet. Außerdem essen in Indien die Leute mit den Fingern der rechten Hand (die linke Hand gilt als unrein), wir essen meist mit Messer und Gabel.
Um euch ein wenig den Geschmack Indiens näherzubringen, gibt es zwei einfache Rezepte, die ihr auf jeden Fall ausprobieren solltet!
LassiÜberall in Indien kennt man Lassi, das aus Joghurt, Wasser und Zucker hergestellt wird und im Sommer am besten eisgekühlt genossen wird. Zutaten: einen kleinen Becher Naturjoghurt, zucker, einen Rührbesen oder elektrischen Mixer, einen Rührbecher. |
Kotu (Gemüseeintopf)Zutaten: verschiedenes Gemüse je nach Angebot des Gartens und der Saison (z.B. Erbsen, Kartoffeln, Sellerie, pro Esser rechnet man mit ca. 250g Gemüse), etwas Butter, Zwiebel, Suppe zum Aufgießen, Kokosraspeln und Curry. |
Katholische Jungschar Südtirol - Ortsgruppe Meran/Untermais